Ein Fehler, den wir in Krefeld immer wieder beobachten: Planer gehen von idealisierten, homogenen Sandböden aus und unterschätzen die Wechsellagerung von Terrassensanden mit schluffigen, gering durchlässigen Schichten. Genau das führt bei der geotechnischen Bemessung tiefer Baugruben zu bösen Überraschungen – von unerwarteten Wasserzutritten bis zu lokalen Böschungsrutschungen. In unserer Erfahrung am gesamten linken Niederrhein, besonders im dicht bebauten Krefelder Stadtgebiet, entscheidet die realistische Modellierung des Schichtenaufbaus über die Wirtschaftlichkeit der Verbaukonstruktion. Wir kombinieren dafür die Ergebnisse von Korngrößenanalysen mit der CPT-Sondierung, um ein scharfes Bild der Durchlässigkeit und Lagerungsdichte zu erhalten. Nur so lassen sich Lastansätze nach DIN EN 1997-1:2014 präzise führen und unnötige Überdimensionierung oder gefährliche Unterbemessung vermeiden.
Die Wechsellagerung von Terrassensanden und Schlufflinsen in Krefeld erfordert eine Verformungsprognose, die über das einfache Bettungsmodulverfahren hinausgeht.



