Krefelds Untergrund ist ein Wechselspiel aus Terrassenschottern und feinsandigen Auenlehmen, die der Rhein über Jahrtausende abgelagert hat. Bauvorhaben im Stadtgebiet treffen oft auf locker gelagerte Sande, die ohne Nachverdichtung keine ausreichende Tragfähigkeit für Fundamente bieten. Die Bemessung der Rütteldruckverdichtung setzt hier an: Sie verdichtet den Boden bis in Tiefen von 15 Metern und schafft einen homogenen Baugrund. Entscheidend sind die bodenmechanischen Eingangsparameter – Lagerungsdichte, Kornverteilung und Wassergehalt. Unser Labor in Krefeld ermittelt diese Kennwerte nach DIN EN 1997-2, damit die Verdichtungsarbeit exakt auf den anstehenden Boden abgestimmt wird. Für die Baugrunderkundung kombinieren wir die Rütteldruckverdichtung oft mit einer CPT-Sondierung, um den Verdichtungserfolg tiefengestaffelt nachzuweisen.
Die Verdichtungstiefe richtet sich nicht nach der Rüttlerlänge, sondern nach der Grenztiefe, ab der die Mantelreibung den Energieeintrag in den Boden blockiert.



