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KREFELD
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Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Krefeld

Fachkundig. Gründlich. Effizient.

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Auf einer Baustelle am Westpark in Krefeld stand kürzlich ein Rohbau kurz vor der Abnahme, doch der Prüfstatiker verlangte einen Nachweis für die Tragschicht unter der Bodenplatte. Das Planum war bereits verdichtet, aber die DIN 18125-2 fordert klare Belege. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Wir rücken mit dem Sandkegelgerät an, nehmen den Dichtewert direkt auf der verdichteten Fläche und liefern dem Bauleiter innerhalb weniger Stunden den unterschriftsreifen Nachweis. In einer Stadt wie Krefeld, wo die quartären Sande und Kiese der Niederterrasse in Tiefen ab zwei Metern anstehen, ist die korrekte Verdichtung jeder Lage entscheidend für die spätere Setzungsfreiheit des Bauwerks. Ergänzend zur Dichtebestimmung kann auf kritischen Flächen ein Plattendruckversuch sinnvoll sein, wenn der Verformungsmodul der gesamten Schicht gefragt ist.

Die Sandkegelmethode liefert den direkten Dichtewert auf der Fläche – ohne Hochrechnung, ohne Umweg über die Steifigkeit.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

Krefeld liegt im Niederrheingebiet, wo die oberflächennahen Böden stark von Auelehmen und fluviatilen Sanden geprägt sind. Diese feinkörnigen Deckschichten reagieren empfindlich auf Feuchteschwankungen, was die Verdichtungswilligkeit stark beeinflusst. Das Sandkegelverfahren nach DIN 18125-2 misst die Trockendichte in situ, indem ein definiertes Prüfloch ausgehoben und mit genormtem Kalibriersand verfüllt wird. Der entnommene Boden wird gewogen, getrocknet und rückgerechnet – so entsteht der Ist-Wert, der mit der Proctordichte aus dem Labor verglichen wird. Unser Labor arbeitet nach ISO 17025 und führt die Kalibrierung des Sandkegels sowie die Bestimmung der Korndichte mit eigener Ausrüstung durch. Das Verfahren eignet sich für Tragschichten, Erdplanien, Leitungsgräben und Wiederverfüllungen im gesamten Stadtgebiet Krefeld, von Uerdingen bis Hüls. Entscheidend ist die richtige Wahl der Prüfpunkte: Bei heterogenem Bodenmaterial setzen wir je 500 Quadratmeter mindestens drei Messungen an, um statistisch belastbare Mittelwerte zu erhalten.
Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Krefeld
Technische Referenz — Krefeld

Örtliche Baugrundfaktoren

Ein klassischer Fehler, den wir in Krefeld immer wieder sehen: Der Erdbaubetrieb verdichtet mit der Vibrationswalze, fährt danach mit dem Radlader über die Fläche, die Oberfläche wirkt hart – und der Bauleiter hält sie für ausreichend verdichtet. Ohne Sandkegelmessung bleibt die Dichte im Inneren der Schicht unsichtbar. Besonders tückisch ist das bei den lehmigen Böden im Krefelder Norden: Sie binden oberflächlich ab, aber darunter liegt unverdichtetes Material, das bei Wasserzutritt nachgibt. Die Folge sind Setzungsrisse in der Bodenplatte oder ungleiche Setzungen im Straßenbau. Das Sandkegelverfahren deckt solche Schwachstellen zuverlässig auf, weil es den gesamten Schichtquerschnitt bis 15 cm Tiefe erfasst. Wer sich den Prüfaufwand spart, riskiert teure Nachbesserungen – und die sind bei bereits abgebundenen Schichten ein Vielfaches der ursprünglichen Prüfkosten.

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Maßgebliche Normen

DIN 18125-2: Baugrund, Versuche und Versuchsgeräte – Dichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren, DIN EN 13286-2: Ungebundene Gemische – Prüfverfahren zur Bestimmung der Trockendichte, ZTV E-StB 17: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Erdarbeiten im Straßenbau

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
NormDIN 18125-2
Prüftiefebis 15 cm unter Planum
KalibriersandQuarzsand 0,2–0,6 mm
Prüflochvolumenca. 800–1200 cm³
TrocknungsmethodeOfentrocknung 105 °C
VerdichtungsanforderungDPr ≥ 97–100 %
Messraster3–6 Punkte je 500 m²
BerichtDIN-konformes Prüfprotokoll

Fragen und Antworten

Was kostet eine Dichtebestimmung mit dem Sandkegel in Krefeld?

Für eine einzelne Messung mit dem Sandkegelverfahren in Krefeld liegen die Kosten je nach Anzahl der Prüfpunkte und Anfahrtsstrecke zwischen 90 und 120 Euro netto pro Punkt. Bei größeren Flächen mit mehr als zehn Messungen am selben Tag reduzieren sich die Stückkosten spürbar durch den geringeren Rüstaufwand.

Wann ist das Sandkegelverfahren dem Plattendruckversuch vorzuziehen?

Das Sandkegelverfahren misst direkt die Dichte einer Schicht, während der Plattendruckversuch den Verformungsmodul Ev2 liefert. Bei reinen Verdichtungsanforderungen – etwa dem Nachweis des Proctorwerts für eine Tragschicht – ist der Sandkegel das genauere Werkzeug. Bei gemischten Anforderungen an Dichte und Steifigkeit kombinieren wir beide Verfahren.

Welche Mindesttiefe muss die verdichtete Schicht für die Messung haben?

Das Prüfloch wird üblicherweise 10 bis 15 cm tief ausgehoben. Die verdichtete Lage sollte daher mindestens 15 cm dick sein, damit das Loch nicht in die darunterliegende Schicht einschneidet. Bei dünneren Lagen ist das Verfahren nicht normgerecht anwendbar.

Können Sie auch bei Regenwetter messen?

Leichter Nieselregen stört das Sandkegelverfahren kaum, solange das Prüfloch trocken bleibt. Bei starkem Regen oder stehendem Wasser auf der Fläche verschieben wir die Messung, da eindringendes Wasser den Wassergehalt verfälscht und der Sand verklumpt.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Krefeld und Umgebung.

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