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KREFELD
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Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) in Krefeld – praxisnah und normgerecht

Fachkundig. Gründlich. Effizient.

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Krefelds bauliche Entwicklung ist eng mit der Textilindustrie und der Lage am Niederrhein verbunden. Die quartären Ablagerungen der Rheinterrassen prägen den Untergrund: Sande und Kiese wechseln sich mit schluffigen und tonigen Lagen ab. Diese Heterogenität macht den Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) unverzichtbar, bevor eine Versickerungsanlage oder eine Grundwasserabsenkung geplant wird. Laborkennwerte allein reichen nicht, denn Gefügestörungen und Schichtgrenzen beeinflussen den kf-Wert massiv. Unser Team führt den Versuch in Krefeld mit mobiler Bohrtechnik aus und liefert belastbare Kennwerte für die hydraulische Bemessung. Ergänzend zur Durchlässigkeit greifen wir bei schwierigen Aushubtiefen auf Erfahrungen mit tiefen Aushüben zurück, um Wasserhaltung und Verbau aufeinander abzustimmen.

Ein im Feld gemessener kf-Wert ersetzt keine Laborprognose – er macht die Anisotropie des Niederrhein-Untergrunds erst sichtbar.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

In Krefeld sehen wir oft, dass die Sand-Kies-Wechselfolgen auf der Baustelle anders ausfallen als im Baugrundgutachten erwartet. Ein einzelner Lefranc-Versuch in einer ungesättigten Sandlinse liefert dann einen Durchlässigkeitsbeiwert, der um den Faktor fünf neben dem Mittelwert der Schicht liegt. Deshalb setzen wir auf gestaffelte Versuchstiefen. Die Packerstufe beim Lugeon-Test wird an den anstehenden Fels oder stark verfestigten Tertiärton angepasst, der im südlichen Stadtgebiet bei Krefeld-Fischeln in Tiefen ab zwölf Metern ansteht. Unsere Auswertung folgt dem Institution of Civil Engineers Manual und den Vorgaben der DIN EN ISO 22282-2. Für die Baugrundklassifikation parallel zum Durchlässigkeitsversuch empfiehlt sich eine Korngrößenanalyse, um die Sieblinie als Plausibilisierung heranzuziehen. Bei weichen Auelehmen im Rheinuferbereich kombinieren wir den Test mit der Rüttelverdichtung als Sanierungsoption.
Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) in Krefeld – praxisnah und normgerecht
Technische Referenz — Krefeld

Örtliche Baugrundfaktoren

Ein klassischer Fehler in Krefeld ist die Annahme eines konstanten kf-Werts über die gesamte Aushubsohle. Gerade im Übergang von der Niederterrasse zur holozänen Aue ändert sich die Durchlässigkeit auf kürzester Distanz. Wer hier nur einen Versuch ansetzt, dimensioniert die Wasserhaltung falsch. Die Folge: unerwartete Erosion an der Baugrubensohle, hydraulischer Grundbruch oder ein überlastetes Pumpensystem. Beim Lugeon-Test im Fels wird zudem oft der Einfluss der Kluftöffnung unterschätzt. Ein zu hoher Prüfdruck weitet Risse und verfälscht die gemessene Durchlässigkeit. Unser Prüfablauf hält die Druckstufen eng an der empirischen Grenze und dokumentiert jede Injektionsrate. So entsteht ein belastbares Bild des Kluftkörpers, das für Abdichtungsinjektionen oder eine Injektionen als Vorbereitung dient.

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Maßgebliche Normen

DIN EN ISO 22282-2: Geotechnische Erkundung – Feldversuche – Teil 2: Versickerungsversuche (Lefranc), DIN EN ISO 17892-11: Laborversuche – Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit, DWA-A 138: Planung, Bau und Betrieb von Versickerungsanlagen, Eurocode 7 (EN 1997-2): Ergänzende Regelungen für Feldversuche

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN EN ISO 22282-2 (Lefranc) / Lugeon (USBR)
Bodenart (Lefranc)Lockergestein, Sand, Kies, Schluff
Fels (Lugeon)Klüftiger Fels, verwitterter Sandstein
Testtiefe (Standard)2 m bis 25 m unter GOK
Bohrdurchmesser100 mm bis 146 mm (Seilkern oder Schnecke)
Packerdruck (Lugeon)5 bar, stufenweise
Berichtkf-Wert je Tiefenstufe, Protokoll, Lugeon-Einheit

Fragen und Antworten

Was kostet ein Felddurchlässigkeitsversuch in Krefeld?

Die Kosten liegen je nach Testtiefe und Packertechnik zwischen 570 und 820 Euro pro Versuch. Darin enthalten sind Bohrlochherstellung, Versuchsdurchführung und Auswertung nach DIN EN ISO 22282-2. Mehrstufige Profile werden separat kalkuliert.

Wann brauche ich einen Lugeon- statt eines Lefranc-Tests?

Sobald der Untergrund aus klüftigem Fels oder stark verfestigtem Tertiärmaterial besteht, ist der Lugeon-Test das richtige Verfahren. In Krefeld betrifft das Tiefen ab etwa zwölf Metern in den südlichen Stadtteilen.

Wie viele Versuchstiefen sind pro Bohrung sinnvoll?

Wir empfehlen mindestens drei Teststufen pro Bohrung, wenn die Schichtenfolge heterogen ist. Bei homogenen Sanden kann eine Stufe genügen, aber die Erfahrung in Krefeld zeigt, dass Zwischenlagen oft unterschätzt werden.

Welche Norm gilt für den Lefranc-Versuch in Deutschland?

Die Durchführung folgt der DIN EN ISO 22282-2. Für die Auswertung ziehen wir zusätzlich die Empfehlungen des Arbeitskreises 'Versuchstechnik Fels' der DGGT heran.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Krefeld und Umgebung.

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